Airball
Völlig missglückter Wurfversuch, bei dem der Ball den Korb nicht berührt.
And One, Crossover, Rejection – über manche Begriffe stolpert man ständig. Hier haben wir sie von A bis Z gesammelt und kurz erklärt.
Völlig missglückter Wurfversuch, bei dem der Ball den Korb nicht berührt.
Jährlich wechselnd wird das Spiel der besten Spieler:innen der (W)NBA in verschiedenen Städten ausgetragen.
Spektakulärer Spielzug, bei dem ein:e Spieler:in den Ball in die Luft wirft und ein:e andere:r Spieler:in ihn in der Luft fängt und direkt im Korb versenkt. (frz. allez hopp, los geht's!).
Wird bei einem Wurfversuch gefoult und der Ball trotzdem im gegnerischen Korb versenkt, so gibt es einen zusätzlichen Freiwurf. Somit besteht die Chance auf 3 Punkte bei einem 2-Punkte-Wurf und sogar 4 Punkte, wenn bei einem Drei-Punkte-Wurf gefoult wird.
Ein erfolgreicher Pass zu einer Mitspielerin oder einem Mitspieler, der danach direkt zu einem Korb führt. (engl. assist, helfen, unterstützen).
Spielunterbrechung, die vom Coach oder Assistant-Coach beantragt wird. In der (W)NBA auch von Spieler:innen. Es steht nur eine gewisse Anzahl an Timeouts je Spielabschnitt zur Verfügung.
Abkürzung für Basketballer.
Ein Wurf (auch ein Korbleger), bei dem der Ball gegen das Backboard geworfen wird, um anschließend im Korb zu landen. Der Bank Shot wird häufig bei Würfen aus einem 45°-Winkel angewendet.
Linien hinter den Körben, die das Spielfeld begrenzen und jeweils an die Seitenlinien stoßen.
Dribbling oder Pass hinter dem Rücken.
Sitzbereich an der Seitenlinie für die Auswechselspieler:innen und die Coaches.
Taktische Bewegung bei der ein:e Spieler:in versucht, eine:n Gegenspieler:in mit dem Körper zu blockieren, um einer Mitspielerin oder einem Mitspieler Freiraum für einen Wurf oder einen freien Weg zum Korb zu verschaffen. (engl. screen, abschirmen).
Schlechter Wurfversuch, bei dem der Ball hart gegen den Ring oder das Brett prallt, ohne in den Korb zu fallen. (engl. brick, Backstein).
Körperkontakt zwischen angreifenden und verteidigenden Spieler:innen. (engl. bump, Stoß).
Ein Wurf, der vor Ertönen der Schlusssirene die Hand verlässt und im Korb versenkt wird. (engl. buzzer, Akustiksignal. beat, besiegen).
Die klassischen „Fünfer“ sind meist große und kräftige Spieler:innen und agieren direkt unter dem Korb. Sie bilden mit dem Small Forward und Power Forward den Frontcourt.
Ein:e Spieler:in dribbelt mit dem Ball von einem Ende des Spielfelds zum anderen und punktet, ohne dass ein:e andere:r Spieler:in in den Angriff eingreift. (engl. coast, Küste: von einer zur anderen Küste).
Wenn ein:e Spieler:in ein Duell oder Spiel dominiert.
Effektives Dribbling mit einem schnellen und flachen Handwechsel. (engl. crossover, Kreuzung).
Kritische Phase gegen Ende eines Spiels, in dem der Ausgang noch nicht entschieden ist. (engl. crunch time, entscheidende Phase).
Die Verteidigung. Mit ihr wird versucht die gegnerische Mannschaft am punkten zu hindern. (engl. defense, Verteidigung).
Ein Pass wird durch die Verteidigung in eine andere Richtung gelenkt. (engl. deflection, Ablenkung).
Ein außergewöhnlich gutes Zuspiel.
Ein disqualifizierendes Foul wird bei offensichtlich grob unsportlichem Verhalten vergeben. Strafe: Verweis aus der Halle. Mindestens 2 Freiwürfe und anschließendem Einwurf.
Ein:e Spieler:in darf nach der Beendigung des ersten Dribblings kein zweites Mal dribbeln, sondern muss entweder auf den Korb werfen, passen oder der Ball muss von Gegenspieler:innen berührt werden. Sonst ist es Doppel-Dribbling und die gegnerische Mannschaft hat Einwurf.
Zweistellige Werte in zwei Kategorien, zum Beispiel 10 Punkte und 10 Rebounds oder 12 Punkte und 10 Assists.
Zweistellige Werte in einer statistischen Kategorie, zum Beispiel 10 Punkte.
„Korbwurf“, bei dem der Ball kraftvoll direkt von oben in den Korb „gestopft“ wird. (engl. dunk, eintauchen).
Position auf dem Spielfeld am jeweiligen Ende der Freiwurflinie.
Korbbewegung, bei der ein:e Spieler:in nach der Aufnahme des Dribblings einen Schritt in eine Richtung und dann schnell einen zweiten Schritt in die andere Richtung macht, bevor der Layup versucht wird.
Schneller Angriff, bei der eine Mannschaft versucht, in die gegnerische Hälfte zu gelangen, bevor die Verteidigung sich organisieren kann.
Bezeichnet das Halbfinale und Finale eines Turniers, bei dem die letzten vier verbleibenden Teams gegeneinander antreten. Ein überaus bekanntes Final Four findet jedes Jahr im März/April in der NCAA Division I in den USA statt.
Anspruchsvoller Wurf, der in Korbnähe mit einer hohen Flugkurve über die Verteidigung genommen wird. (engl. float, schweben).
Treffer von deutlich hinter der Dreier-Linie.
Der Ball darf nicht absichtlich mit irgendeinem Teil des Beins getreten oder gestoppt werden, andernfalls erhält das gegnerische Team Einwurf.
Ein Korberfolg, der erzielt wird, wenn nur noch sehr wenig Zeit auf der Spieluhr ist und der Wurf die Führung bringt oder das Spiel gänzlich entscheidet.
Punkte, die keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang haben. (engl. garbage, Abfall).
Ein:e verteidigende:r Spieler:in begeht Goaltending bei einem Korbwurf, wenn sich der Ball vollständig über Ringniveau befindet und der Ball berührt wird, während dieser im Abwärtsflug zum Korb ist oder nachdem dieser das Spielbrett berührt hat. Die Punkte zählen auch dann, wenn der Ball nicht in den Korb geht. Auch ein:e angreifende:r Spieler:in kann Goaltending begehen. Dann zählen die Punkte nicht, auch, wenn der Ball im Korb versenkt wird.
Die Abkürzung für „Greatest of All Time“. Die GOAT debate ist oft eine endlose Diskussion unter Fans und Experten.
Ein Wurfspiel, das von zwei oder mehr Spieler:innen gespielt wird. Es geht darum einen (kreativen) Wurf zu treffen, den alle anderen nachmachen müssen. Wer den Wurf nicht trifft, erhält den Buchstaben „H“. Beim zweiten Fehlversuch den Buchstaben „O“ und so weiter. Wer zuerst alle Buchstaben H-O-R-S-E gesammelt hat, verliert das Spiel. Die verkürze Variante ist P-I-G. Wer vormachen darf wechselt reihum, sobald der vorzumachende Wurf nicht getroffen wird. Dafür gibt es aber keinen Strafbuchstaben.
Ein Halteball entsteht, wenn ein:e oder mehrere Spieler:innen jeder Mannschaft eine Hand oder beide Hände so fest am Ball haben, dass kein:e Spieler:in ohne übermäßige Härte die alleinige Kontrolle erlangen kann. Die Referees pfeifen Sprungball und es gibt Einwurf für die Mannschaft, die nach den Regeln des wechselnden Ballbesitzes an der Reihe ist. Dies wird durch einen Pfeil am Kampfgericht signalisiert.
Der oder die angreifende Spieler:in verzögert eine Bewegung , um die Verteidigung zu täuschen. (engl. hesitation, Zögern).
Wurf, bei dem der Ball mit einer Hand über den Kopf geworfen wird und dabei der Arm wie ein Haken ausgestreckt wird. Wird meist in Korbnähe genutzt. (engl. hook, Haken).
Gängige Bezeichnung für den Basketball-Korb (Hoop) oder Basketballer (Hooper). (engl. hoop, Ring).
Großen Einsatz zeigen. (engl. hustle, sich ins Zeug legen).
Offensivspiel, bei dem ein:e Angreifer:in eine Laufbewegung in eine Richtung beginnt, aber abrupt abbricht und zurückzieht. Ein In and Out kommt häufig bei Einwürfen zum Einsatz.
Treffer trotz knallharter Defense.
Die Jugend-Basketball-Bundesliga ist die höchste deutsche Basketballliga für Spieler im Alter von unter 16 Jahren.
Mitglieder einer Mannschaft.
Grundlegende Technik, bei der der Ball aus dem Lauf heraus direkt in den Korb gelegt wird. Oft mit Hilfe des Backboards.
Wurf auf den Korb nahe des Mittelkreises. Also von dort, auf dem meist das Vereinslogo abgebildet ist.
NCAA Division I Basketball Championship, also die nationale Hochschulmeisterschaft im College-Basketball, die im März/April entschieden wird und extrem populär ist. (engl. madness, Wahnsinn).
Wurf aus der Mitteldistanz.
Der Most Valuable Player (MVP) ist der oder die wertvollste Spieler:in einer Saison und wird von Journalist:innen gewählt. Neben dem MVP-Award der regulären Spielzeit wird auch der Finals-MVP geehrt.
Die National Basketball Association (NBA) ist die höchste professionelle Basketball-Liga der Herren in Nordamerika, zu der Teams aus den USA und Kanada gehören.
Die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spieler im Alter von unter 19 Jahren.
Die National Collegiate Athletic Association (NCAA) ist eine Organisation, die den College-Sport in den USA regelt. Sie ist zuständig für die Organisation und Durchführung von Meisterschaften und Turnieren in verschiedenen Sportarten, einschließlich Basketball.
Der Angriff. Mit ihm wird versucht Punkte zu erzielen. (engl. offense, Angriff).
Ein Offensiv-Foul wird von angreifenden Spieler:innen begangen, wenn z. B. mit der Schulter voran in eine:n Gegenspieler:in mit einer regulären Verteidigungsposition gelaufen wird. Bei einem Offensiv-Foul gibt es Einwurf für die gegnerische Mannschaft. Auch dann, wenn die Team-Foul-Grenze überschritten ist. Offensiv-Fouls werden bis auf wenige Aufnahmen nicht im No-Charge-Bereich gepfiffen.
Wenn auf dem Spielfeld alles gelingt.
Offensivspiel, bei dem ein:e Spieler:in einen Block (Pick) gegen die oder den Verteidiger:in eines Teammitglieds stellt, um diesem Raum zu schaffen. Sobald der Block genutzt wurde (oder auch nicht), rollt der Picker vom Korb weg, um sich für einen Pass zu öffnen und eine gute Wurfposition einnehmen zu können.
Offensivspiel, bei dem ein:e Spieler:in einen Block (Pick) gegen die oder den Verteidiger:in eines Teammitglieds stellt, um diesem Raum zu schaffen. Sobald der Block genutzt wurde (oder auch nicht), rollt der Picker zum Korb ab, um sich für einen Pass zu öffnen und zum Korb ziehen zu können.
Die klassischen „Einser“ sind die Playmaker, verteilen Pässe und strukturieren das Team auf dem Feld. Mit dem Shooting Guard bilden sie den Backcourt.
Ballbesitz. (engl. possession, Besitz).
Angriffstechnik, bei der Angreifende meist mit dem Rücken in der Nähe zum Korb stehen, um mit dem Körper den Ball vor der Verteidigung zu schützen. Von dieser Position aus besteht die Möglichkeit, sich zu drehen oder die Verteidigung zurückzudrängen, um noch näher an den Korb heranzukommen und leichter zu punkten.
Spektakulärer Dunk gegen die Verteidigung.
Die klassischen „Vierer“ sind meist kräftige Spieler:innen, die sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz aktiv sind. Sie bilden mit dem Small Forward und Center den Frontcourt.
Zweistellige Werte in vier Kategorien, zum Beispiel 10 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists und 10 Steals. Äußerst selten.
Sichern des Balls eines missglückten Wurfversuchs. Wird der Ball nach dem Wurf der eigenen Mannschaft gefangen, ist es ein Offensiv-Rebound und von der gegnerischen Mannschaft ein Defensiv-Rebound. (engl. rebound, Abpraller).
Schiedsrichter leiten und überwachen das Spiel und die Einhaltung der Regeln.
Direkte Abwehr eines Wurfversuchs, bei dem der Ball von der Verteidigerin oder dem Verteidiger blockiert oder weggeschlagen wird. (engl. rejection, Zurückweisung).
Der Moment, wenn der Ball bei einem Wurf die Hand verlässt.
Spieler:innen, die ihre erste Saison spielen. Aber auch ältere Spieler:innen, die in ausländische Ligen wechseln oder nach einer Verletzung wieder spielen, können als Rookies bezeichnet werden. (engl. rookie, Neuling).
Wenn ein Team den Ball über die Mittellinie in die gegnerische Hälfte gebracht hat, so darf der Ball nicht mehr ins eigene Rückfeld gelangen, sonst wird „Rückspiel“ gepfiffen und die gegnerische Mannschaft erhält Einwurf. Erst, wenn die gegnerische Mannschaft wieder die Mittellinie überquert hat, darf der Ball im eigenen Rückfeld berührt werden.
Ein:e Spieler:in darf mit dem Ball in den Händen nicht mehr als zwei Schritte machen, sonst wird ein Schrittfehler gepfiffen. Ebenso ist es ein Schrittfehler, wenn ein:e Spieler:in mit dem Ball springt und wieder mit diesem landet, ohne vor Bodenberührung den Ball geworfen, gepasst oder gedribbelt zu haben. Die gegnerische Mannschaft erhält nach einem Schrittfehler Einwurf.
Geplanter und koordinierte Spielzug einer Mannschaft.
Die klassischen „Zweier“ sind gute Werfer:innen aus der Distanz und bilden mit dem Point Guard den Backcourt.
Zeitanzeige, die die verbleibenden Sekunden bis zum Ablauf der Angriffszeit angezeigt.
Die klassischen „Dreier“ sind die Allrounder im Team und können sowohl shooten als auch zum Korb ziehen und Rebounds holen. Sie bilden mit dem Power Forward und Center den Frontcourt.
Basketballschuhe.
Bewegung, bei der sich ein:e Spieler:in schnell um die eigene Achse dreht, um seine:n Verteidiger:in zu überwinden. (engl. spin, drehen).
Körperbewegung, bei der ein:e Spieler:in einen oder mehrere Schritte mit einem Fuß macht, während der andere Fuß (Standbein) seine Position nicht verändern darf.
Ein technisches Foul wird z. B. wegen Meckerns, Beleidigungen und Provokationen vergeben. Strafe: 1 Freiwurf für das gegnerische Team. Ein:e Spieler:in wird bei zwei technischen Fouls vom Spiel disqualifiziert. Auch bei einem technischem und einem unsportlichen Foul.
Wechsel einer Spielerin oder eines Spieler zu einer anderen Mannschaft. (engl. trade, handeln).
Übergang von einer Spielphase zur nächsten, insbesondere vom Angriff zur Verteidigung oder umgekehrt. (engl. transition, Übergang).
Zweistellige Werte in drei Kategorien, zum Beispiel 10 Punkte, 10 Rebounds und 10 Assists oder 12 Punkte, 13 Rebounds und 10 Blocks.
Fehler, der zu einem Ballverlust führt.
Ein unsportliches Foul wird z. B. bei übermäßiger Härte vergeben. Strafe: Mindestens 2 Freiwürfe und anschließender Einwurf. Ein:e Spieler:in wird bei zwei unsportlichen Fouls vom Spiel disqualifiziert. Auch bei einem unsportlichem und einem technischem Foul.
Die Women's National Basketball Association (WNBA) ist die professionelle Frauen-Basketball-Liga in den USA.
Verfahren, bei dem neue Spieler:innen in die NBA/WNBA aufgenommen werden.
Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren.
Bereich von der Freiwurf-Linie und dessen Breite bis zur Grundlinie. Angreifende dürfen sich darin nur 3 aufeinanderfolgende Sekunden aufhalten. Innerhalb der Zone befindet sich auch der No-Charge-Bereich. Sie wird auch als Paint (weil meist farblich gekennzeichnet) oder Key (früher schlüsselförmig) bezeichnet.